Begriffe und Abkürzungen in der Fotografie

Samstag, 16 Februar 2019 16:02
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Begriffe wie Blende, Belichtungszeit, ISO oder Weißabgleich zählen zu den Grundlagen in der Fotografie und sind für die meisten Fotografie Einsteiger oft nicht verständlich bzw. verwirrend. Dieser Artikel soll ihnen die gebräuchlisten Begriffe und Abkürzungen näher bringen...

 


A

  • Abblenden: Die Blende wird geschlossen und es fällt weniger Licht durch das Objektiv. Aber Vorsicht: Kleine Blendenzahl bedeutet, dass die Blende weiter geöffnet ist und große Blendenzahl bedeutet, dass die Blende weiter geschlossen ist.
  • Abzug: Bild in Papierform aus einem Fotolabor.
  • Achromat: System bestehend aus zwei Linsen, das chromatische Aberrationen reduziert.
  • Adobe Photoshop: Software zur Bildbearbeitung.
  • Adobe Photoshop Elements: Software zur Bildbearbeitung.
  • Autofokus | AF: Kamerafunktion, die das Motiv bei halb gedrücktem Auslöser automatisch scharf stellt.
  • Aperture Value | AV: Blendenvorwahl, Zeitautomatik
  • Aufhellblitz: Blitztechnik, um Motive im Vordergrund aufzuhellen.

 


 

B

  • Back-Fokus (Hinterbrennpunkt): Die Schärfeebene liegt hinter der Ebene, in der sie liegen soll. Die Fotoausrüstung sollte von einer Fachwerkstatt justiert werden.
  • Balgen: Spezialzubehör in der Makrofotografie, das extreme Abbildungsmaßstäbe ermöglicht.
  • Balgengerät: siehe Balgen
  • Batteriegriff: Ermöglicht den Einsatz von 2 Akkus, verbessert die Haptik und hat meist einen zusätzlichen Auslöser für Bilder im Hochformat.
  • Bean Bag: siehe Bohnensack
  • Belichtungsmesser: Ist integriert in die (meisten) Kameras, kann aber auch ein externes Gerät sein.
  • Belichtungszeit: Die Zeit, in der Licht auf den Sensor / Film bei der Auslösung trifft.
  • Better Beamer: ( aus USA) Vorsatz vor einen externen Blitz, um dessen Reichweite durch eine Fresnel-Scheibe zu erhöhen. Findet Anwendung in der Tierfotografie / Wildlifefotografie.
  • Beugung: Abbildungsfehler, der durch sehr lange Belichtungszeiten entsteht.
  • Bewegungsunschärfe: Unschärfe, die entsteht, wenn sich ein Motiv bewegt und die Belichtungszeit zu lang ist, um die Bewegung einzufrieren. Abhilfe: Kürzere Belichtungszeit wählen.
  • Bildagentur: (Online-) Plattform, die Fotos verkauft.
  • Bildbearbeitung: Bilddateien werden am Computer nachbearbeitet. Die Nachbearbeitung dient der Verbesserung des Bildes.
  • Bildspeicher: Gibt es in allen möglichen Speicherformaten, wie z.B. Speicherkarten, Festplatten, CDs, DVDs.
  • Bildstabilisator: Bauteil von Objektiven oder Kamera, je nach Modell und Hersteller. Dient dazu, Verwacklungen zu vermeiden und längere Verschlusszeiten ohne Stativ zu ermöglichen. (Canon)
  • Blaue Stunde: Zeit, in der das beste Licht zum fotografieren ist. In der Regel die Stunde nach dem Sonnenaufgang und vor dem Sonnenuntergang.
  • Blende: Teil des Objektives, das den Lichteinfall reguliert. Es nimmt Einfluss auf die Belichtungszeit und die Tiefenschärfe.
  • Blendenreihe: Eine Aufnahmetechnik, bei der man mehrere Bilder aufnimmt und die Blendeneinstellungen verändert. So hat man die größere Chance auf ein besseres Ergebnis.
  • Blending: Begriff aus der Bildbearbeitung / Fotomontage. Dient dazu, Details eines Motivs sichtbar zu machen, die sonst aufgrund hohen Kontrastumfangs nicht sichtbar wären.
  • Blitz Intern: ist in die Kamera integriert. Extern: Aufsteckblitzgerät mit stärkerer Leistung.
  • Blitzbelichtungskorrektur: siehe auch Flash Exposure Correction
  • Blitzkabel: Wird verwendet, um eine Verbindung von Kamera und externem Blitz beim entfesselten Blitzen zu schaffen.
  • Blitzlichtschuh: Aufnahmevorrichtung zur Befestigung eines externen Blitzes an der Spiegelreflexkamera.
  • Body: siehe Kamera
  • Bohnensack: Ein Säckchen, gefüllt mit Bohnen, Erbsen, Hirse oder ähnlichem. Dient als flexible Kameraauflage oder Objektivauflage.
  • Bouncer: Aufsatz für einen externen Blitz, um weicheres Licht zu erzeugen.
  • Brennweite: Abstand eines Brennpunktes (Fokus) zu einem Punkt, indem dieser scharf abgebildet wird.
  • Brennweitenverlängerung (durch Crop-Faktor): Gibt es nicht, tatsächlich erhält man einen Ausschnitt aus dem Bild einer Vollformat-Kamera, entsprechend dem Crop-Faktor.
  • Bridge-Kamera: Kamera, die Anteile von Kompaktkameras und Spiegelreflexkameras vereint.

 


 

C

  • C1: siehe Capture One
  • Capture One: Software zur Bildbearbeitung.
  • CCD: Charge Coupled Device (Bildsensor)
  • CF: Compact Flash Speicherkarte
  • Cheese: Wort bei dessen lang gezogener Aussprache sich die Mundwinkel wie bei einem Lächeln nach oben ziehen.
  • Chip: siehe CCD, siehe CMOS
  • Chromatische Aberration: Farbfehler in Objektivlinsen. Verursacht Farbsäume durch unterschiedliche Brechkraft von Linsen bei verschieden farbigem Licht, da dieses unterschiedliche Wellenlängen hat.
  • CMOS : Complementary Metal Oxide Semiconductor (Bildsensor)
  • Corel Photo Paint: Software zur Bildbearbeitung.
  • Crop-Faktor: to crop (engl.): auschneiden, die Sensorgröße, bzw. der Abbildungsmaßstab entspricht dem Ausschnitt einer analogen Kamera.
  • CS: siehe Photoshop Creative Suite

 


 

D

  • DI: Digitally Integrated (Objektiv-Serie von Tamron)
  • Diffusor: Soll das (Blitz-) Licht weicher machen und für eine gleichmäßigere Ausleuchtung sorgen.
  • Drittel-Regel: Einteilung des Bildes (durch gedachte Linien) in vertikale und horizontale Drittel. Platziert man seine Motive auf den Linien, erscheint das Bild dem Betrachter angenehmer.
  • DO: Diffractive Optical Element (Canon), Teleobjektive, die durch spezielle Linsen in der Länge verkürzt sind.
  • DRI: Dynamic Range Increase
  • DSLR: Digital Single Reflex Camera, digitale Spiegelreflexkamera
  • Dunkelkammer: Entwicklungslabor für Filmmaterial. Technische Notwendigkeit ist, dass nur Rotes Licht vorhanden ist, daher der Name.

 


 

E

  • EBB | EBV: Abkürzung für Elektronische Bildbearbeitung bzw. Elektronische Bildverarbeitung.
  • EF: Electrofocus (Canon) entfesseltes Blitzen: Verwendung eines externen Blitzgerätes, das sich außerhalb der optischen Achse befindet. Dies verhindert z.B. rote Augen / Pupillen.
  • EOS: Electro-Optical System
  • ETTL: Evaluative through the lens, Messung der Parameter durch das Objektiv.
  • EXIF, EXIFs, EXIF-Daten: "Exchangeable Image File". Aufnahmeparameter, Einstellungen, die in digitaler Form im Bild gespeichert sind. Sie sind hersteller- und geräteunabhängiges Standard-Dateiformat.

 


 

F

  • Fehl-Fokus: Die Schärfeebene liegt vor oder hinter der Ebene, in der sie liegen soll. Die Fotoausrüstung sollte von einer Fachwerkstatt justiert werden. siehe Front-Fokus und Back-Fokus.
  • Fernauslöser: Gibt es in Form von Kabelauslösern, Infrarotauslösern und Funkauslösern. Dienen zum Vermeiden von Verwacklungen und um Aufnahmen aus der Distanz anzufertigen.
  • Festbrennweite: Objektiv mit nur einer Brennweite. Vorteil: größtmögliche Schärfe, Nachteil: unflexibel.
  • Film: Material, auf dem bei analogen Kameras das Foto als Negativ abgebildet wird.
  • Filter: Werden vor die Frontlinse gesetzt und dienen zur Reduktion von UV-Licht (UV-Filter), reduzieren nicht metallische Spiegelungen (Pol (Polarisations) -Filter), reduzieren Kontrastumfänge (Grauverlaufsfilter) oder erzeugen Effekte (Sternfilter). Farbfilter erzeugen Farbstiche.
  • Flaschenboden: Scherzhafte Bezeichnung eines schlechten (billigen) Objektivs.
  • Flash Exposure Correction: Blitzbelichtungskorrektur
  • Fokus: Schärfepunkt. Ist ein Gegenstand scharf, liegt er im Fokus.
  • Fokus-Test: Wird durchgeführt zur Ermittlung des Fokuspunktes, bzw. Ausschluss eines Frontfokus oder Backfokus.
  • Foto: Bezeichnung für Kamera, digitales Bild, Abzug oder Print.
  • Freistellen: Das Hauptmotiv wird scharf, der Hintergrund unscharf abgebildet, das Hauptmotiv wird freigestellt. Technik: Teleobjektiv verwenden, möglichst offene Blende, möglichst großer Abstand von Motiv zum Hintergrund.
  • Front-Fokus (Vorderbrennpunkt): Die Schärfeebene liegt vor der Ebene, in der sie liegen soll. Die Fotoausrüstung sollte von einer Fachwerkstatt justiert werden.
  • FTM = Full Time Manual: obwohl der Autofokus aktiviert ist, ist manuelles Fokussieren jederzeit möglich. Diese Funktion bieten höherwertige Objektive. Anwendungsbeispiel: Fokussieren auf ein bestimmtes Motiv, umgeben von sich bewegenden Grashalmen.
  • Full Frame: Vollformat, d.h. die Sensorgröße, bzw. der Abbildungsmaßstab entspricht einer analogen Kamera.

 


 

G

  • Gegenlichtblende, GeLi: wird auf das Objektiv geschraubt, um Einfall von seitlichem Streulicht zu verhindern, müsste eigentlich Streulichtblende heißen.
  • Gimp: Eine Bildbearbeitungssoftware, Freeware.
  • Gobo: Vorsatz vor einen Blitz oder eine Leuchte, um Lichteffekte zu erzeugen.
  • Goldener Schnitt: Ein als ideal angesehenes Verhältnis von Proportionen, kommt ursprünglich aus der Kunst, Malerei.

 


 

H

  • Handschlaufe: Halteband für die Kamera, das über den Handrücken läuft.
  • HDR: Eine Fotomontage aus mehreren Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungen, die mittels Software zu einem Bild verrechnet werden. Dies ermöglicht Details sichtbar zu machen, die bei hohen Kontrastumfängen nicht mit einer Aufnahme darzustellen sind.
  • High Speed Synchronistation: Funktion des (externen Blitzes) Mehrere Blitzsalven werden kurz hintereinander abgefeuert. Reduziert die Reichweite deutlich. Vorteil: kürzere Belichtungszeiten sind möglich.
  • Histogramm: Gibt das Verhältnis der Häufigkeit von hellen und dunklen Bildanteilen an.
  • Hochformat: Aufnahme mit längerer horizontalem als vertikalem Bildrand.
  • HSM: Ultraschallmotor von Objektiven (Sigma)

 


 

I

  • Image: (engl.) Bild, Abbild, Foto.
  • Immerdrauf: Standardobjektiv, Bezeichnung für ein (Wechsel-) Objektiv, das (fast) immer auf der Kamera montiert ist.
  • Innenfokus, Innenfokussierend: Bedeutet, dass sich die Länge des Objektiv-Tubus beim fokussieren (außen) nicht ändert.
  • ISO: Einstellung für die Empfindlichkeit des Kamerasensors. Hervorgegangen aus der Bezeichnung ASA für die Empfindlichkeit analoger Fotofilme.

 


 

J

  • JPEG: "Joint Picture Experts Group" Gängigstes standardisiertes Bildformat.
  • Justage: Wird von einer Fachwerkstatt durchgeführt zur Behebung eines Fehlfokus.

 


 

K

  • Kabelauslöser: siehe Fernauslöser
  • Kamera: Gerät zum Aufnehmen von Fotos.
  • Kameragurt: Dient dazu, sich die Kamera um den Nacken oder über die Schulter zu hängen.
  • Kompaktkamera: Kamera mit kleiner Bauform, gibt es analog oder digital.
  • Kontrast: Gibt die Helligkeitsunterschiede eines Bildes an.
  • Konverter: Wird zwischen Kameragehäuse und Objektiv gesetzt, verlängert die Brennweite um seinen angegebenen Faktor. Dadurch, dass weitere Grenzflächen von Luft/Glas und Glas/Luft vorhanden sind, die der Strahlengang überwinden muss, geht ein Qualitätsverlust der Bildqualität (bei Faktor 1,5 von ca. 10%, bei Faktor 2,0 von ca. 20%) des Fotos einher.
  • Kugelkopf: Stativkopf, Verbindung zwischen Stativ und Kamera.

 


 

L

  • LED: Nützlicher kleine Lampe zum Arbeiten im Dunkeln.
  • Leitzahl: Angabe zur Reichweite eines Blitzes.
  • Lichtstärke: Verhältnis von größtmöglicher offenen Blende zu Brennweite. Je lichtstärker ein Objektiv, desto weniger Licht benötigt man für eine Aufnahme oder: Je weniger Licht vorhanden ist, desto lichtstärker muss das Objektiv sein.
  • Linse: Objektiv oder Objektivteil.
  • Lux: SI-Maßeinheit für die Beleuchtungsstärke.

 


 

M

  • Makro: Aufnahme in einem vergrößerndem Maßstab, z.B. von Blumen oder Insekten.
  • Manueller Fokus: Die Schärfe wird mit dem Fokusring manuell (per Hand) eingestellt.
  • Mattscheibe: Bauteil der Kamera, dient der Motivbetrachtung (durch den Sucher) bei Spiegelreflexkameras.
  • Micro Motor: Motor zum Fokussieren.
  • Modellrelease: Vertrag, in dem ein Fotomodell regelt, wie die Fotoaufnahmen (vom Fotografen) verwendet werden dürfen.
  • Motiv: Person oder Gegenstand, der fotografiert wird.

 


 

N

  • Naheinstellgrenze: Mindestabstand von Sensorebene / Filmebene zum Motiv, um ein Motiv scharf abzubilden. Die Naheinstellgrenze ist abhängig vom Objektiv.
  • Nahlinse: Wird vor das Objektiv gesetzt / geschraubt, um die Aufnahmedistanz zum Motiv zu verkürzen. Auch ein größerer Abbildungsmaßstab wird erreicht.
  • Nightshot: Eine Nachtaufnahme.
  • Nodalpunkt: Der Punkt, bei dem Parallaxenfehler bei Panoramaaufnahmen vermieden werden. Der Nodalpunkt liegt in der Nähe der Frontlinse.

 


 

O

  • Objektiv: Durch dieses Kamerateil fällt das Licht ein, das zur Belichtung des Films / Sensors benötigt wird, um ein Foto zu machen.
  • Objektivbajonett: ist in der Fototechnik ein Objektivanschluss für Wechselobjektive.
  • Objektivdeckel: Schutzkappe für Frontlinse oder Objektivbajonett.
  • Objektivwechsel: Tausch des Objektivs an einer Spiegelreflexkamera.
  • Offenblende: Bezeichnung für die größtmöglich einzustellende Blende (Beachte: kleine Blendenzahl).
  • Oktobox: Spezielle Softbox mit achteckiger Form, dient dazu das Licht weicher zu machen.
  • Omnibounce, Omnibuncer: Von der Firma Stofen, USA, Aufsatz für einen externen Blitz, um weicheres Licht zu erzeugen.
  • One Shot: Einstellung des Fokus-Modus, der Fokus stellt bei jedem Antippen des Auslösers erneut scharf

 


 

P

  • Panorama: Eine Fotoaufnahme die aus einem breiten Aufnahmeformat oder mehreren zusammengesetzten Einzelaufnahmen resultiert.
  • Photoshop: Bildbearbeitungsprogramm von der Firma Adobe.
  • Photoshop Creative Suite: Software von Adobe zur Bildbearbeitung (Version 8 ).
  • Picasa: Bildverwaltungssoftware von Google, Freeware.
  • Picture: (engl.) Bild
  • Pol-Filter, Polarisationsfilter: siehe Filter
  • Portfolio: Mappe eines Fotografen, ausgesuchte Bilder, die seine Arbeit repräsentieren.
  • PP: Corel Photo Paint, Software zur Bildbearbeitung.
  • PS: Abkürzung für Adobe Photoshop
  • PSE: Abkürzung für Adobe Photoshop Elements
  • PSP: Paint Shop Pro, Software zur Bildbearbeitung.
  • Print: siehe Abzug

 


 

Q

  • Qualität: der Fotos wird erreicht durch viele Faktoren: Das Auge und die Fertigkeiten des Fotografen sind entscheidend, technisches Equipment ist das Werkzeug. Gutes Werkzeug ist ein Vorteil.
  • Querformat: Aufnahme mit größerem vertikalen als horizontalen Bildrand.

 


 

R

  • RAW: Rohdaten einer Aufnahme, unbearbeitet durch kameraeigene Software. Durch hohe Datenmenge sind maximale Detailinformationen gespeichert. RAW-Dateien müssen immer mit einer Bildbearbeitungssoftware nachbearbeitet werden.
  • Reflektor: Dient dazu, Licht zu reflektieren, um Motive besser auszuleuchten. Gibt es in gold (warme Hauttöne), silber (kühlere Hauttöne), weiss (zum Aufhellen), schwarz (zum Abdunkeln), als Diffusor (um das Licht weicher zu machen).
  • Ringblitz: Blitz, der eine runde Bauform hat und vor der Frontlinse angebracht wird. Anwendung findet unter anderem in der Makrofotografie statt.
  • Regenschutz: Dient zum Schutz der Kamera / Ausrüstung vor Nässe und Feuchtigkeit sowie Staub
  • Retroadapter: Vorrichtung, um Objektive "verkehrt" herum an den Kamerabody anzuschließen. Dient zur Makrofotografie.
  • Rohdaten: siehe RAW
  • Release: Vertrag, das die Bildrechte regelt bzw. freigibt.
  • Rucksack: Für den Transport der Fotoausrüstung, sollte gut gepolstert sein und eine integrierte Hülle zum Regenschutz haben.
  • Russentonne: Günstiges Spiegelteleobjektiv aus Russland.

 


 

S

  • Schärfe: Subjektiv empfundener Parameter eines Bildes.
  • Schärfentiefe: siehe Tiefenschärfe
  • Selbstauslöser: Eine Kamerafunktion, dient dazu, nach einer bestimmten Zeit ein Foto aufzunehmen.
  • Selektive Schärfe: siehe auch Lens Baby
  • Set: Ort, an dem Fotoaufnahmen stattfinden.
  • SLR: Single Reflex Camera, (analoge) Spiegelreflexkamera.
  • Softbox: Wird vor einem Studioblitz befestigt, dient dazu das Licht weicher zu machen.
  • sphärische Abberation: Öffnungsfehler einer Linse. Lichtstrahlen, die am Rand der Linse einfallen, werden anders gebrochen. Fallen diese dadurch nicht in den Fokus, entsteht ein unscharfes Bild.
  • Speicherkarte: Speicherchip, auf dem Bilddateien gespeichert werden.
  • Spiegelvoranschlag: Bei Spiegelreflexkameras wird der Spiegel vor der eigentlichen Aufnahme (Was sonst normalerweise direkt vor der Aufnahme passiert) hochgeklappt, um Vibrationen zu reduzieren. Dann erst wird die eigentliche Aufnahme gemacht. Nur sinnvoll in Verbindung mit einem stabilen Stativ und einem Fernauslöser.
  • Spiegelvorauslösung: siehe Spiegelvoranschlag
  • Stacking: Mehrere Bilder werden mittels Software zu einem Bild zusammen gefügt. Eine Montage im Sinne von HDR-Aufnahmen.
  • Standardobjektiv: Objektiv, das die am häufigsten genutzten Brennweiten umfasst.
  • Standardzoom: siehe Standardobjektiv
  • Stativ: Hält die Kamera ruhig, um während längerer Belichtungszeiten unverwackelte Aufnahmen zu erreichen. Optimale Eigenschaften eines Stativs sind: hohe Stabilität, geringes Gewicht, preisgünstig. Zwei von diesen drei Eigenschaften zu vereinbaren, ist einfach.
  • Sternfilter: siehe Filter
  • Streuscheibe: Bei externen Blitzen streut sie das abgegebene Licht in größerem Winkel. Sinnvoll für Weitwinkelaufnahmen oder Aufnahmen mit dem Lightsphere.
  • Sucher: Der Teil der Kamera, durch den man hindurch sieht, um den Bildausschnitt fest zu legen.
  • Superzoom: Teleobjektiv, das einen großen Brennweitenbereich abdeckt. Nachteil: Oft qualitative Einschränkungen der Bildqualität.
  • Studioblitz: Leistungstarkes Blitzgerät, das in Studios verwendet wird.
  • Stürzende Linien: Durch extreme Weitwinkel oder ungünstige Aufnahmepositionen entsteht auf den Bildern der Eindruck, dass Gebäude schiefe Wände oder Häuserecken haben. Stürzende Linien lassen sich durch Tilt & Shift - Objektive vermeiden oder durch nachträgliche Bearbeitung am Computer reduzieren.
  • SVA: siehe Spiegelvoranschlag

 


 

T

  • TFP: siehe Time For Prints
  • Through the lens: Messung von Belichtungsparametern durch das Objektiv.
  • Tiefenschärfe: Gibt an, wie viele Teile des Bildes in der Tiefe z.B. Vordergrund und/oder Hintergrund scharf sind. Mehr Tiefenschärfe erreicht man durch kurze Brennweiten, Abblenden und geringe Distanz von Vordergrund und Hintergrund. Weniger Tiefenschärfe erzielt man durch lange Brennweiten, möglichst offene Blende und goße Distanz von Vordergrund und Hintergrund.
  • Time For Prints = TFP: Vertragsform zwischen Modell und Fotograf. Das Modell stellt sich für Fotoaufnahmen zur Verfügung und erhält Abzüge / Prints vom Fotografen. Dieser stellt die Ausrüstung.
  • Time Value: (Zeitvorwahl, Blendenautomatik)
  • Tilt & Shift Objektive: Spezialobjektiv, mit dem man stürzende Linien vermeiden kann, z.B. in der Architekturfotografie.
  • Tonwertkorrektur: Nachbearbeitung eines Fotos am PC zur Verbesserung der Tonwerte.
  • TTL: siehe Through the lens
  • Tubus: Teil des Objektives. Oder: Blitzvorsatz um Licht auf eine bestimmte Stelle zu lenken.
  • TWK: siehe Tonwertkorrektur
  • TV: siehe Time Value (Zeitvorwahl, Blendenautomatik)

 


 

U

  • UV-Filter: werden auch UV-Sperrfilter genannt. Es sind spezielle Filter, die ultraviolettes Licht blockieren.
  • UltraSonicMotor: Ultraschallmotor von Canon Objektiven.
  • USM: siehe Unscharf maskieren oder siehe UltraSonicMotor
  • Unscharf maskieren: Photoshop-Funktion zum Schärfen von Bildern.

 


 

V

  • Verschluß: Bauteil der Kamera, bestehend aus Lamellen (1. und 2. Vorhang), die den Lichteinfall auf den Sensor / Film regulieren.
  • Verschlußzeit: Die Zeit, in der Licht auf den Sensor / Film bei der Auslösung trifft. Entspricht der Belichtungszeit.
  • Verzeichnung: Abbildungsfehler von Objektiven. Motive werden nicht maßstabsgetreu abgebildet.
  • Vignettierung: Abschattung, Schattenbildung an den Rändern des Bildes.
  • Vollformat: siehe Full Frame

 


 

W

  • Wabe: Vorsatz vor einen Blitz, um Licht gezielt zu lenken.
  • Weichzeichnen: Ist die bewusste Veränderung eines Fotos, bei der die Zeichnung oder der Kontrast des Bildes verringert wird.
  • Weissabgleich: Passt die Farbtemperatur entsprechend den Lichtverhältnissen am Aufnahmeort an.
  • Weitwinkelobjektiv: Ist ein Objektiv, das Aufnahmen mit einem größeren Winkel als die perspektivische Wahrnehmung des menschlichen Auges zuläßt.

 


 

Z

  • Zeichnung: Bezeichnet die Erkennbarkeit von Einzelheiten und Strukturen in lokalen Bereichen eines Bildes.
  • Zirkularpolfilter: Bestehen aus einem linearen Polarisationsfilter und einer λ/4-Verzögerungsschicht bzw. -Plättchen.
  • Zoner Photo Studio: Software zur Bildbearbeitung.
  • Zoom: Objektiv, mit der Möglichkeit, die Brennweite zu verändern. Vorteil: Flexibilität, Nachteil: nicht so scharf wie eine Festbrennweite.
  • Zoomfaktor: Ist das Verhältnis der längsten und der kürzesten Brennweite eines Zoomobjektivs.
  • Zweitbody: Ersatz Spiegelreflexkamera, oder um (häufigen) Objektivwechsel zu vermeiden.
  • Zwischenring: Werden zwischen Kamera und Objektiv platziert. Sie enthalten keine Linsen und verringern die Naheinstellgrenze. Sie stellen eine kostengünstige Alternative zu Makroobjektiven dar.

 


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